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Na,
das wäre doch mal eine Idee!
Setzen wir doch die
Senioren in Gefängnisse und die Gefängnisinsassen in "Pflegeheime" für
ältere Menschen. Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich
Zugang zu einer Dusche, zu Arzneimitteln, regelmäßiger Zahn- und
medizinischer Untersuchungen sowie die Möglichkeit, zu gesunder Bewegung
bei Spaziergängen in einer schönen Außenanlage, evtl. sogar mit Garten.
Sie hätten Anspruch auf Rollstühle usw., und sie würden Geld erhalten,
anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen. Um im Notfall sofort Hilfe zu
bekommen, gäbe es ständige Videoüberwachung. Ihre Betten würden 2 Mal pro
Woche überzogen und ihre eigene Wäsche würde regelmäßig gewaschen und
gebügelt. Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und bekämen Ihre
Mahlzeiten direkt im Zimmer serviert. Sie hätten einen speziellen Raum, um
ihre Familie zu empfangen, Zugang zu Bibliothek, Gymnastikraum und
Schwimmbad sowie physikalischer und psychologischer Therapie und sogar das
Recht auf kostenlose Weiterbildung. Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe,
Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal und kostenlos beizustellen.
Außerdem hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen
Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren. Es gäbe einen
Direktorenrat, um etwaigen Klagen anzuhören, und die Überwacher hätten
einen Verhaltenskodex zu respektieren!
Die Verbrecher hingegen bekämen meist
kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten, sie wären einsam und ohne
Überwachung sich selbst überlassen. Die Lichter gingen um 20 Uhr aus, sie
hätten Anspruch auf ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie lebten in
einem kleinen Zimmer und zahlten mindestens 2000 € pro Monat ohne
Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen! Damit gäbe es eine gerechte
Behandlung für alle!
So
könnte der EU-Rettungsschirm funktionieren
(Auszug von
Roland Lang, Bezau)
Es ist ein selten trüber Tag in einem
kleinen, griechischen Dorf.
Die Zeiten für Kredite sind äußerst schwer geworden. An diesem speziellen Tag
fährt ein deutscher Tourist durch die Stadt und hält vor dem einzigen
Hotel, das dieses Dorf zu bieten hat. Er legt einen 100 Euroschein auf den Tresen der Rezeption
und sagt zu jenem Hotelbesitzer, dass er sich einige Zimmer ansehen
möchte, um eventuell eines davon für ein paar Tage zu buchen.
Der Hotelier gibt ihm ein paar Schlüssel für verschiedene Zimmer. Als der Besucher die Treppen
hinaufgegangen war, nimmt der Hotelier den 100-Euroschein, eilt zum
nächsten Haus um die Ecke und bezahlt seine Schulden beim Metzer. Der Metzger rennt
mit diesem Schein die Straße hinunter und bezahlt seine Schulden beim
Schweinezüchter des Dorfes. Dieser nimmt die 100 Euro und begleicht seine noch offene
Rechnung beim Futterlieferanten. Der Futterlieferant eilt mit den 100
Euro in seine Stammkneipe und zahlt seine Getränkerechnung der letzten
beiden Wochen.
Der Kneipenwirt schiebt den Schein unauffällig zu einer der an der Theke sitzenden
Prostituierten, die ihm in letzter Zeit ein paar "Gefälligkeiten" auf Kredit gegeben
hatte. Die Prostituierte läuft eiligst zum Hotel und bezahlt die
ausstehende Zimmerrechnung des letzten Monats. Der Hotelier legt den 100
Euroschein wieder auf den Tresen, so dass es der Reisende aus Deutschland, der
evtl. ein Zimmer buchen wollte, nicht merken konnte.
In diesem Augenblick kommt jener Tourist die Treppe herunter, nimmt seinen
100-Euroschein und meint, dass ihm keines der Zimmer zusagen würde. Er
steckt den Schein ein und verlässt die Stadt.
Niemand produzierte etwas und niemand verdiente etwas. In der Stadt hat
nun niemand mehr Schulden und jeder kann mit Optimismus in die Zukunft
blicken. Und dies ist das System, wie das EU-Rettungspakt funktionieren
könnte. Eigentlich ganz einfach, oder?
Die
Sache mit dem Seestern
Ein junger Mann lief bei
Sonnenuntergang am Strand entlang und sah vor sich einen Alten, der
Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt
hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die
gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier
liegen bleiben. „Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und
Tausende von Seesternen liegen hier,“ erwiderte der Junge. „ Was macht es
also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“
Der alte Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die
rettenden Wellen. Dann meinte er: „Für DIESEN hier macht es einen
Unterschied!“
Es war
einmal ein kleiner Spatz!
...er vertrieb sich die Zeit
damit, seine gelernten Flugkünste am Himmel auszuprobieren. Es dauerte nur
ein paar Tage, bis er bemerkte, dass alle anderen seiner Spatzenfamilie,
seine Freunde und Freundinnen bereits in den Süden gezogen waren, und er nur
noch alleine in der kühlen Winterluft umher flog.
Es begann zu frieren und seine Flügel wurden plötzlich schwer. Sie drohten
einzufrieren - so, wie kurz danach sein ganzer Körper nur noch ein einziger
Eisball zu sein schien. Der kleine Spatz stürzte vom Himmel wie ein harter
Stein. Er schlug heftig auf die Erde auf.
Gerade in diesem Moment allerdings trieb ein Bauer seine Kuhherde genau an
dem Ort vorbei, an dem der kleine Vogel aufgeschlagen war. Eine der Kühe hob
den Schwanz und ließ einen riesig großen Fladen auf den Spatz herabfallen.
Durch die Wärme kam nun wieder Leben in sein Gefieder und seinen kleinen
Körper zurück. Er bemerkte, wie er seine Flügel bewegen konnte und dachte
daran, wie weit es noch ist, bis er im Süden die Sonne sieht. Aber er lebte,
nur das war jetzt wichtig.
Aber wie die Natur so spielt, näherte sich ein junger Fuchs, wühlte in der
Scheiße und - vorbei war es mit dem kleinen, jungen Spatz und seinen
Träumen, die Sonne wieder zu sehen.
...und die Moral von der Geschichte: nicht jeder, der Dich mit Scheiße
bewirft, ist Dein Feind, und nicht jeder, der Dich aus der Scheiße
herausholt, ist Dein Freund.
Ein
paar Ansichten von Monty Roberts
"Jahrhunderte
lang haben Menschen zu Pferden gesagt: entweder du tust, was ich dir sage,
oder ich tue dir weh. Menschen sagen sich dies gegenseitig immer noch - sie
drohen, erzwingen und schüchtern ein. Ich bin überzeugt davon, dass meine
Entdeckungen bei Pferden sich auch positiv am Arbeitsplatz, im Schulsystem
und bei der Erziehung von Kindern ein- und umsetzen ließen. Ich bin der
festen Überzeugung, dass niemand das Recht hat "Du musst" zu sagen, weder zu
einem Menschen noch zu einem Tier."
"Gewalt ist niemals eine Antwort, bei der man auf Dauer auf Erfolg hoffen
kann"
"Lernen, sanft und gütig zu sein, das war meine größte Errungenschaft, ohne
die ich niemals irgend etwas erreicht hätte".
"Kein Lehrer kann Informationen in ein sich sträubendes Gehirn zwingen".
"Man muss Menschen auch einmal erlauben zu versagen. Vor allem aber muss
ihnen erlaubt werden, Erfolg zu haben und belohnt zu werden, wenn sie
Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen".
"Ich glaube, es gibt keine von Geburt aus bösen Pferde, ebenso wenig, wie es
von Geburt aus böse Kinder gibt."
"Tiere brauchen Geduld. Wenn man sich benimmt, als hätte man nur 15 Minuten
Zeit, dann benötigt man einen ganzen Tag. Benimmt man sich aber, als hätte
man einen ganzen Tag Zeit, dann braucht man nur 15 Minuten".
..unser Gehirn kann schon seltsame Dinge; lies mal!
Gmäeß eneir Sutide eneir
Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in
eneim Wort snid; das ezniige, was wcthiig ist, ist das der estre und der
leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiin snid. Der Rset knan ttoaelr
Bsinöldn sein, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, weil
wir nicht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wort als Gzeans
enkreenn. Das ghet wicklirh!
Die Macht der Frau....
Elf Leute hingen an einem Seil von
einem Hubschrauber; zehn Männer und eine Frau. Da das Seil nicht stark genug
war, um alle zu halten, beschlossen sie, dass einer loslassen müsste, weil
sonst alle abstürzen würden.
Sie konnten sich nicht entscheiden, wer das sein sollte, bis schließlich die
Frau eine sehr rührende Rede hielt und sagte, sie würde freiwillig
loslassen, weil Frauen es gewohnt seien, alles für ihre Kinder und ihren
Mann aufzugeben, Männern alles zu schenken und nichts dafür
zurückzubekommen.
Als sie fertig war, begannen alle Männer zu klatschen! Und die Erkenntnis
aus dieser Geschichte: Unterschätze nie die Macht einer Frau.
Was wäre,
wenn Du keine e-mail-Adresse hättest?
...Ein Arbeitsloser bewirbt sich –
nur noch 10$ in der Tasche - bei Microsoft um die Stelle eines
Klo-Reinigers. Der Personalchef lädt ihn zu einem Gespräch ein und
unterzieht ihn einem Test. Anschließend sagt er ihm: du bist eingestellt,
gib mir deine E-Mail-Adresse und ich werde dir deinen Vertrag schicken. Der
verzweifelte Mann antwortet, dass er keinen Computer habe und somit auch
keine E-Mail-Adresse.
Der Personalchef sagt ihm, wenn er keine E-Mail-Adresse hätte, würde er
virtuell nicht existieren, und weil er nicht existieren würde, hätte er dann
auch keinen Job Der Mann geht, verzweifelt und ohne zu wissen, was er mit
den 10$ in Tasche tun solle. Schließlich entscheidet er sich, in den
Supermarkt zu gehen, und eine Kiste mit 10kg Erdbeeren zu kaufen Er beginnt
mit «Klinken-Putzen», um die Erdbeeren kiloweise zu verkaufen. Er schafft
es, in 2 Stunden sein Kapital zu verdoppeln. Er wiederholt die Sache 3mal
und kommt mit 60$ nach Hause. Er begreift, dass er auf diese Weise überleben
könnte. Er beginnt jeden Tag früher und kommt später nach Hause, und so
verdreifacht und vervierfacht er sein Geld jeden Tag. Kurze Zeit später
kauft er eine Schubkarre, dann tauscht er sie gegen einen Lastwagen ein, und
später ist er Besitzer einer kleinen Flotte von Lieferwagen.
5 Jahre vergehen…
Der Mann ist jetzt Besitzer eines der größten Lebensmittel-Handelsketten den
USA. Nun denkt er an die Zukunft seiner Familie und entscheidet sich für
eine Lebensversicherung. Er bestellt einen Makler und wählt einen guten
Vertrag. Am Ende des Gesprächs bittet der Makler um seine E-Mail-Adresse für
die Bestätigung der Vereinbarungen. Der Mann sagt ihm, dass er keine
E-Mail-Adresse habe! Seltsam sagt der Makler, Sie haben keine E-Mail-Adresse
und trotzdem haben dieses große Imperium aufgebaut. Stellen Sie sich vor, wo
Sie wären, wenn sie eine E-Mail-Adresse besitzen würden!
Der Mann überlegt und antwortet: ICH WÄRE SCHEISSHAUSREINIGER BEI MICROSOFT!
Die Moral der
Geschichte: Du hast diese Geschichte per e-Mail erhalten. Du bist also einem
Scheißhausreiniger – bei welchem Arbeitgeber auch immer - näher als einem
Millionär!
Schnee an der Küste - oder dreißig Tage
bis zum Nervenzusammenbruch
Wir haben uns ein schönes kleines
und gemütliches Haus gekauft. Direkt an der Nordsee. Endlich mal raus aus
dem Großstadtgewimmel. Seit Jahren mal ruhige friedlich Weihnachten in einer
schönen natürlichen Umgebung...
8. Dezember, 18:00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau
und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen
und zugesehen, wie riesige, weisse Flocken vom Himmel herunter schwebten. Es
sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch
verheiratet. Ich liebe Schnee.
9. Dezember, 09:14 Uhr
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem
Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer
Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen
war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal
seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner
Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute
Nachmittag kam dann der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die
Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was
für ein tolles Leben!
12. Dezember, so gegen Mittag
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine
Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir
werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre
schrecklich! Claas sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben
werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das
möglich ist. Claas ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20
Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem,
aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben!
Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles
zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen,
aber so komme ich wieder in Form.
Wünschte, ich würde nicht so pusten und schnaufen müssen.
15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft; und
Winterreifen für das Auto meiner Frau - und zwei Extra-Schaufeln. Habe den
Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom
ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.
16. Dezember, 08:26 Uhr
Eissturm heute morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich
Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht.
Das finde ich ziemlich grausam.
17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwo hin zu
kommen. Der Strom war fünf Stunden weg. Mußte mich in Decken wickeln, um
nicht zu erfrieren.
Keinen Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen,
sie zu irritieren.
Glaube, wir hätten doch einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie
zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen
Wohnzimmer zu erfrieren!
20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem blöden weißen Zeug
letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der
beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht, die
Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine
Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen.
Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten aber keine mehr.
Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass die lügen. Claas
sagt, dass ich schaufeln muß oder die Stadt macht es und schickt mir die
Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
22. Dezember
Claas hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von
dem weißen Zeug gefallen ist. Es ist so kalt, dass es bis August nicht
schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum
Schaufeln, und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen,
gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe
versucht für den Rest des Winters Claas anzuheuern, der eine Schneefräse an
seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube,
dass der Penner lügt.
23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwaermt. Meine Frau
wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine
Zeit - ich muss schaufeln! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat
gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.
24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammen geschoben,
dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte, ich kriege einen Herzanfall.
Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn
an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der
Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann
kommt er mit 150 Sachen die Strasse runtergebrettert und wirft tonnenweise
Schnee auf die Stelle, an der ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau
mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte
keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.
25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der Scheiße. Eingeschneit. Der
Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee!
Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich
hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich
schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir
noch einmal Patrick Lindner anhören muss, werde ich sie umbringen.
26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher
gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.
27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind
eingefroren.
28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. Die Alte machte
mich verrückt!
29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter weißer Dreck. Claas sagt, dass ich das Dach
freischaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich
je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?
30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 25.000
Euro Schmerzensgeld.
Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.
31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angezündet - nie mehr Schaufeln.
8. Januar
Mir geht es gut! Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben.
Warum bin ich an das Bett gefesselt?
Bist Du vor 1978 geboren?
...na dann!
Wenn du nach
1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun? Aber du solltest
trotzdem weiter lesen, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation, zu
der du ja auch gehörst, keine Helden hervorbringen wird!
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es
zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! - Wir
sind Helden! - Warum? Wir saßen im Auto ohne Kindersitz, ohne
Sicherheitsgurt und ohne Airbag ! Unsere Bettchen waren mit Farben voller
Blei und Cadmium angestrichen! Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns
begeistert in den Mund schoben, waren damit bepinselt. Die Fläschchen aus
der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die
Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung
für unsere Fingerchen! Wenn wir zu faul zum Laufen waren, setzten wir uns
hinten auf das Fahrrad unseres Freundes – natürlich ohne Helm! Der
strampelte sich ab und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des
Velosattels festzuhalten! Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen
durch Bruder, Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so. Auch das
Fahrrad (nicht Mountain-Bike!!) war meistens entweder zu gross oder zu
klein! Überhaupt - ein Fahrrad hatte keine Gangschaltung; und wenn doch,
dann nur eine mit 3 Stufen! Und wenn du einen Reifenplatten hattest,
lerntest du vom Vater, wie man das repariert; am Samstagnachmittag – mit
Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummilösung ...)
Wasser tranken wir aus Wasserhähnen und nicht aus keimfrei hergestellten
Plastikflaschen! Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch, und
am nächsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund! Wir aßen
ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinebraten,…), keiner scherte sich um
Kalorien, und wir wurden trotzdem nicht dick! Wir tranken Alkohol und
wurden nicht alkoholsüchtig! Wir tranken aus der gleichen Flasche wie
unsere Freunde, und keiner machte deswegen ein Theater oder wurde gleich
krank! Wir verließen frühmorgens das Haus und kamen erst wieder heim, wenn
die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit
wusste meistens niemand, wo wir waren... und keiner von uns hatte ein
Handy in der herumschlabbernden Hose dabei!!! Wir haben uns geschnitten,
die Knochen gebrochen, Zähne raus geschlagen, und niemand wurde deswegen
verklagt. Niemand hatte Schuld - außer wir selbst. Das waren ganz normale,
tägliche „Unfälle“, und manchmal bekamst du hinterher sogar (als
erzieherische Zugabe) noch eins auf den Hintern! Wir kämpften und schlugen
einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es
interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendos, X-box, 200 Fernsehsender,
Videos, DVDs, Dolby-Surround-Sound, iPods, eigene Fernseher, PCs und
Internet, Jahreskarten im Fitness-Club, usw. Wir hatten Freunde! Wir
gingen einfach raus und trafen uns auf der Straße. Oder wir marschierten
einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar
nicht klingeln und gingen einfach hinein; ohne Termin und ohne Wissen
unserer Eltern! Keiner brachte uns dort hin und keiner holte uns ab!
Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr! Die Eltern bestimmten, was und
wie lange „TV-geglotzt“ wurde! Wir bauten Seifenkisten und entdeckten
während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen
hatten. Damit kamen wir nach einigen Karambolagen auch klar! Wir dachten
uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir
manchmal Würmer; und die Prophezeiungen trafen nicht ein: die Würmer
lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter; und mit den Stöcken
stachen wir uns auch nicht besonders viele Augen aus! Wir spielten
Strassenfussball, und nur wer gut war, durfte mitspielen. Wer nicht gut
genug war, musste zuschauen und lernen, mit Enttäuschungen umzugehen! Und
das alles ging auch ohne Kinderpsychiater! Manche Schüler waren nicht so
schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen.
Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung
der Leistungsbeurteilung! Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am
Morgen einen Apfel mit, und wenn wir das vergaßen, konnte man in der
Schule – außer Kakao oder Milchtüten vielleicht - nichts kaufen;
McDonalds, Burger-King, Döner-Bude, Snack-Bar, Imbiss-Stand, Pizza-Ecke? -
Fehlanzeige! Zur Schule gingen wir (auch im Winter) - zu Fuß! Schulbusse?
Gab´s nicht!
Wir vögelten quer durch den Gemüsegarten, hatten jede Menge geilen Sex.
Wir wussten nicht immer, wer gerade mit wem, aber das war egal! Wir
mussten uns die Pornos nicht aus dem Internet herunterladen, wir machten
sie selber! Klar hatte das manchmal Konsequenzen, und keiner konnte sich
verstecken. Wenn einer von uns „Scheiße gebaut“ hat war klar, dass die
Eltern uns nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten. Im
Gegenteil: sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! Na so was!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit,
Erfolge und Misserfolge, und wir hatten Verantwortung. Mit alldem mussten
wir umgehen, und wir wussten damit umzugehen! Geboren vor 1978! Gehörst DU
auch dazu? Gratuliere! Dann weißt Du, wovon hier die Rede ist – Jawohl,
wir sind HELDEN!
Geboren nach 1978? ...jetzt wisst ihr Warmduscher und Weicheier wie es
wirklich war, damals, als die Welt noch in Ordnung war! |